Bewusstsein ist ein Zustand vollkommener Wachheit, geistiger Orientierung und voller Kontrolle über die eigenen Sinne. Abweichungen werden als Bewusstseinsstörungen bezeichnet. Bewusstseinsstörungen lassen sich in zwei Formen einteilen: In Qualitative Bewusstseinsstörungen und Quantitative Bewusstseinsstörungen. Beide lassen sich wiederum weiter differenzieren.
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Einteilung der Bewusstseinsstörungen
Bei der Qualitativen Bewusstseinsstörung sind normale psychische Abläufe gestört. Die Quantitativen Bewusstseinsstörungen sind Störungen der Wachheit des Patienten. Die Wachheit wird auch als Vigilanz bezeichnet.
Qualitative Bewusstseinsstörungen
Bei der qualitativen Bewusstseinsstörung kommt es zu einer gestörten Denk- und Merkfähigkeit des Patienten. Auch Veränderungen von Stimmung und Antrieb sind möglich. Wahrnehmungsstörungen wie Halluzinationen werden ebenso dazu gezählt.
Einteilung in:
- Bewusstseinseintrübung
- Bewusstseinseinengung
- Bewusstseinserweiterung
- Bewusstseinsverschiebung
Um eine Qualitative Bewusstseinsstörung auszuschließen, wird der Patient zu seiner Orientierung in vier Qualitäten befragt:
- zur Zeit
- zum Ort
- zur Person
- zur Situation
Konkrete Fragen:
- Können Sie mir sagen, welches Datum heute ist?
- Wissen Sie, wo Sie hier sind?
- Wie heißen Sie? Wie alt sind Sie?
- Wissen Sie warum wir hier sind?
Quantitative Bewusstseinsstörungen
Die Quantitativen Bewusstseinsstörungen beziehen sich auf die Vigilanz, also die Wachheit des Patienten.
Verminderte Vigilanz lässt sich einteilen in:
- Benommenheit
- Somnolenz
- Sopor
- Koma
Eine Quantitative Bewusstseinsstörungen lässt sich anhand des GCS oder einfacher anhand des WASB-Schemas (AVPU-Schema) ermitteln.
| Benommenheit | Reaktionen verlangsamt |
| Somnolenz | Schläfrig, durch Ansprache erweckbar |
| Sopor | Durch Schmerzreiz kurz erweckbar |
| Koma | Nicht erweckbar |
Zusammenfassung
Ist das Bewusstsein eines Patienten gestört, müssen wir diese Störung zur weiteren Diagnostik und Behandlung einteilen. Es gibt die Qualitative und die Quantitative Bewusstseinsstörung. Die Qualitative lässt sich einteilen in Bewusstseinseintrübung, Bewusstseinseinengung, Bewusstseinserweiterung und Bewusstseinsverschiebung. Die Quantitative Bewusstseinsstörung lässt sich einteilen in Benommenheit, Somnolenz, Sopor und Koma.










